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Skulpturenpfad in Verdasio

27. Sept.
2 Min. Lesezeit

Dem Tipp eines ehemaligen Gastes folgend, machte ich mich mit dem Rad auf den schönen Weg nach Verdasio. Hier oben endet die Strasse und am Dorfeingang empfängt mich der Junge mit Boxhandschuhen - Artwork/no. 216 von Mario Dilitz. Er steht dort so zeitlos als habe er schon immer hier gewartet, harmonisch auf dem kleinen Platz vor den verwinkelten Gassen und kleinen Wegen, auf denen man ebenso stimmig eingebettet in die Gegebenheiten weiteren Skulpturen bekannter Künstler wie Manuel Ernst, Steff Lüthi, Gedeon Regli, André van Schuylenbergh und Josef Staub begegnet. Nach dem Rundgang begebe ich mich auf die Suche nach dem Warum und Wieso und stosse darauf, dass diese Freiluftausstellung seit 2025 vom Centro di Cultura e d’Arte in Ascona in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Verdasio unterhalten wird. Mehr erfahre ich in der Galeria Sacchetti, wo ich die Gründerin des CCAA, Pelin Karamustafaoglu sowie Sophie Brunner, Leiterin der Galerie und Rosita Forlenza, Galerieassistentin treffe. Der Skulpturenpfad ist eines der Projekte des CCAA, das auch im kommenden Jahr fortgeführt werden soll. Dazu laufen bereits Gespräche mit der Gemeinde. Einzelne Werke, die mittlerweile verkauft wurden, sollen durch neue Skulpturen ersetzt und diese Begegnungsstätte von Tessiner Dorfkultur und moderner Kunst erhalten bleiben. Auch die Sommerausstellung im Palazzo von Verdasio, auf Anmeldung zu besichtigen, gehört dazu.

In der Galerie erfahre ich auch mehr über das breite kulturelle Engagement des CCAA. Die alteingessene Asconeser Galleria Sacchetti ist das Herzstück des Centro. Aktuell läuft dort die Ausstellung Parallax der Künstlerin Eleonora Meier und ich erhalte gleich eine Einladung für alle unsere Gäste für das Künstlerinnen Gespräch mit Weindegustation am 1. Oktober von 16 bis 18 Uhr. Zudem gestaltet das CCAA Ausstellungen in der wieder eröffneten Casa Epper (aktuell Werke von Annelies Štrba) und bietet Residenzprogramme in Graubünden und im Wallis sowie ab kommendem Jahr auch im Magazzino in Ponte Brolla. Das kulturelle Angebot in Ascona wird abgerundet durch das Bistrot Stuzzichini. So schliesst sich der Kreis: wie Pelin mir auf den Weg mitgibt, sucht man für das Grotto Pentolino in Verdasio aus Altersgründen des heutigen Chefs einen neuen Pächter. Interesse?

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